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Warum ein weiterer Blog zum Thema Kinder?

Ja, warum? Weil ich durch meine Arbeit jeden Tag erlebe, wie hoch Eltern verunsichert sind, angesichts all den verschiedenen Informationen, die sie von vielen Seiten, auch gerade aus dem Internet, bekommen.Ich bin sicher, dass es Eltern besser und allmählich sicherer geht, wenn sie einerseits ihr Gefühl für  Kind/er ernst nehmen (die meisten Eltern haben ein supergutes Gespür dafür, welche „Art“ Kind sie bekommen haben) und sie dazu etwas mehr Hintergrundinformation darüber bekommen, was in einem Kind in welchem Alter vorgeht.

Wie ein Kind in seinem jeweiligen Alter die Welt erlebt, was es fühlt und welche kindlichen Schlüsse es aus seinem Erleben zieht, sprich,  wie es aus seiner kindlichen Logik heraus denkt. Wenn man darüber etwas mehr weiß, dann wird es leichter. Kinder sind sehr logisch, aber ihr inneres Erleben folgt noch einer etwas anderen Logik als bei uns Erwachsenen. Wenn man also kindliches Erleben und Denken besser versteht, dann hat man als Erwachsener bessere Laune und viel mehr gute Ideen, wie man schwierige Situationen entschärfen kann, wie man ganz freundliche Lösungen findet für manches, was bisher nur anstrengend war.Dazu werde ich hier immer wieder etwas beitragen.

Hören Sie auf Ihre Intuition, vertrauen Sie Ihrem Gefühl, erinnern Sie sich an Ihre eigene Kindheit!

Ein Tipp an alle, die gerne mehr Spaß dabei haben wollen, Kinder leichter zu verstehen, die lieber nicht so viel „Fachgesimpel“ lesen wollen: Lest alles, was ihr von Astrid Lindgren in die Hände bekommen könnt. Sie ist die große Autorin wenn es gilt, die Welt aus kindlichem Erleben heraus nachzufühlen; um sich als Erwachsener zu erinnern, wie sich als Kind das Leben angefühlt hat, was man für Gedanken hatte, was man gerne machte, wonach man sich sehnte. Wenn es um die kleineren Kinder geht, dann sind ihre Bücher über  „Madita“ und deren kleine Schwester Lisabeth oder auch „Die Kinder aus der Krachmacherstraße“ ganz wunderbare Geschichten. Am besten, man liest es erst ganz für sich selbst und auf keinen Fall gleich vor, vor allem nicht gleich den noch kleineren Kindern, so lange sie noch in einem ALter sind, in dem sie eh viel lieber Bilderbücher anschauen. Aber für die Erwachsenen sind Astrid Lindgrens Bücher die allerbesten Lehrbücher; sie machen beim Lesen dazu noch richtig gute Laune, weil man viel ins Schmunzeln kommt. Astrid Lindgren hatte die einzigartige Gabe, sich in jedes Lebensalter von Kindern wieder hinein zu fühlen und zurückversetzen zu können. Wer verstehen will, wie ein kleines, „trotziges“ Kind denkt, was es alles machen will, was es sich alles zutraut, der lese ihre Geschichten über Lotta, die Jüngste aus der Krachmacherstraße. Ja, „Lotta kann fast alles “  – und wenn man das liest, dann versteht man sein eigenes kleines Kind wieder besser.  So kommt man auf gute Gedanken und hat eher  gute Ideen, wie man die eine oder andere Situation meistern kann, mit einem kleinen, selbstbewussten Kind, das alles will, aber doch vieles noch nicht so ganz richtig übersieht und noch nicht selbstständig kann. Also: Zuallererst sich selbst Vergnügen gönnen und die besten Lehrbücher der Welt anschaffen: Astrid Lindgrens Geschichten.

Bald mehr und damit für heute: bis bald!
Ingrid Löbner

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